Bachelor


Profile und Kern- sowie Nebenfächer

Der Bachelor in Physik teilt sich in 5 verschiedene so genannte Profile auf. Diese sind Physik, Biophysik, Nanowissenschaften, „Lehramt Gymnasium und Gesamtschule“ und „Vermittlung Naturwissenschaften“ (Lehramt Grund-, Haupt- und Realschulen). 

Profile ohne Nebenfach

In den ersten drei Profilen (Physik, Bio, Nano) ist kein Nebenfach möglich. Natürlich finden sich in Wahlbereichen und auch in den vorgeschriebenen Grundvorlesungen Veranstaltungen anderer Fakultäten (insbesondere natürlich Mathematik und Biologie sowie Chemie), formell ist der Studiengang allerdings ein reiner Physik-Studiengang, man ist für kein weiteres Fach immatrikuliert.

Möchte man eines dieser drei Profile studieren, immatrikuliert man sich in Kern- und Nebenfach für Physik. Die Auswahl, welches der drei Profile man studiert, muss nicht angegeben werden, man sollte sie aber zu Beginn des ersten Semesters getroffen haben; sie beeinflusst von Anfang an die zu besuchenden Veranstaltungen. Ein Wechsel zwischen den Profilen ist während des Studiums möglich, ab dem dritten Semester muss man allerdings damit rechnen, dass sich die Studiendauer dadurch verlängern kann.

Zwei Fächer, aber kein Lehramt

Wenn man nicht Lehrer werden möchte, Physik aber trotzdem mit einem weiteren Fach kombinieren will, ist es möglich und sinnvoll, das Lehramtsprofil zu studieren. Es ermöglicht, auch den Übergang in einen rein wissenschaftlichen Masterstudiengang. In diesem Fall kann Physik auch mit Nebenfächern kombiniert werden, die nicht für ein Lehramt qualifizieren (häufig Informatik).

Für Mathematiker und Informatiker, die ein physikalisches Nebenfach mit mathematischer Ausrichtung ohne Lehramtsqualifikation studieren möchten, gibt es in der Physik außerdem das Nebenfachprofil “Physikalische Kompetenzen für Nichtphysiker“

Profile und Fächer wechseln

Generell gilt: Ein Wechsel sowohl zwischen Profilen als auch zwischen Fächerkombinationen ist im Studium immer möglich. Mit fortschreitender Semesterzahl führt solch ein Wechsel natürlich zu einer längeren Studiendauer, da verpasste Veranstaltungen nachgeholt werden müssen. Als Faustregel kann man sagen, dass ein Wechsel innerhalb der ersten zwei bis drei Semester noch in Regelstudienzeit zu schaffen ist.

Inhalte der unterschiedlichen Profile

Alle Profile des Physikstudiums teilen sich einen sogenannten Bereich der “Fachlichen Basis“, dies sind Veranstaltungen, die die physikalischen Grundlagen für die verschiedenen Profile bilden und die somit von allen Physikstudenten belegt werden müssen. Die verschiedenen Profile fügen diesen Grundlagen unterschiedliche Schwerpunkte hinzu:

  • Das Profil Physik (welches inhaltlich dem klassischen Diplomstudiengang folgt) enthält zunächt grundlegende Vorlesungen in Mathematik und vergleichsweise frei wählbare Spezialisierungen in der Physik.
  • Das Profil Biophysik enthält Grundlagenvorlesungen in Biologie und Chemie und auf biophysikalische Themen abgestimmte Wahlvorlesungen
  • Das Profil Nanowissenschaften enthält Grundlagenvorlesungen in Chemie und angewandter Physik (z.B. Computermesstechnik) und einen auf Nanowissenschaften abgestimmten Wahlbereich
  • Die Lehramtsprofile enthalten fachdidaktische Vorlesungen und Praktika in Physik, der Lehramtsbereich “Vermittlung der Naturwissenschaften“ zusätzlich Grundlagen in Biologie und Chemie, um eine Lehrbefähigung für das Fach Naturwissenschaften zu erhalten.


Weitere Details, vor allem graphisch aufbereitete Studienverläufe (sog. Netzpläne) und Studienordnungen, finden sich auf den Webseiten der Fakultät. Für weitere Fragen steht auch die studentische Studienberatung zur Verfügung.